"Mit dem Wort Gesellschaft verbindet sich keine eindeutige Vorstellung." Der Versuch sie zu beschreiben "[...]aktiviert Soziale Beziehungen und "[...]vollzieht [damit] das Beschriebene." Selbstreferenz "sprengt,[...],die Prämissen einer zweiwertigen Logik." (S.16)
zu dem Inklusions/Exklusions Thema aus den vorangegangenen Posts finde ich noch interessant, dass auf Seite 29 Luhmann Systemtheorie, welche auf System und Umwelt abstellt den Menschen [...]als lebendes und bewußt erlebendes Wesen entweder dem System oder der Umwelt[...]" zuordnet. "Würde man den Menschen als Teil des Gesellschaftssystems ansehen, zwänge das dazu, die Theorie der Differenzierung als Theorie der Verteilung von Menschen anzulegen[...]. (S. 29f)
und er beschreibt, dass ein solcher "Humanismus"(S.30) und auch das Konzept von Territorialstaaten(24) an eigenen Ansprüchen scheitern müssten. Vielleicht hat ihn gerade in Brasilien der Humanismus übermannt? ;-)
'Was sind ...Fragen' versetzen die Soziologie "[...]in den Zustand einer Dauerunruhe[...], also in sich selbst als autopoietisches System. (S.34)
"Im Modus der (Selbst-) Beobachtung zweiter Ordnung, im Modus konstruktivistischer Erkenntnistheorie also,[im Modus von Wie-Fragen], lösen sich alle Merkmalsvorgaben wieder auf, und man sieht ihre Notwendigkeit für die Forschung ebenso wie ihre Kontingenz. "(S.34)